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Universität oder Fachhochschule?

Gebäude der Fachhochschule Ansbach.

 

Gerade die Entscheidung für eine Hochschulart ist nicht immmer einfach. Denn mit der Umstellung auf Bachelor- und Masterstudiengänge wird die strikte Trennung zwischen dem Studium an Universitäten und Fachhochschulen (FHs) aufgeweicht, da beide diese Abschlüsse anbieten. Doch nach wie vor gibt es Unterscheidungsmerkmale, zum Beispiel die wissenschaftliche Ausrichtung.

Während FHs in der anwendungsorientierten Forschung aktiv sind, bilden Unis Wissenschaftler in der Grundlagenforschung aus. Deren Ergebnisse müssen anders als in der angewandten Forschung nicht notwendigerweise gleich für die Wirtschaft umsetzbar sein. Damit ist auch die Ausrichtung der Studiengänge eine andere: An Unis sind sie stärker theorieorientiert, an FHs weisen sie einen größeren Berufsfeldbezug auf. So nennen sich die FHs nun häufig nur noch Hochschulen oder schmücken sich mit dem englischen Zusatz „University of Applied Sciences", was übersetzt „Universität für angewandte Wissenschaften" bedeutet.

Manche Studiengänge werden außerdem nur an einer bestimmten Hochschulart angeboten, etwa Medizin nur an Universitäten. Und wer besonders großen Wert auf Praxisbezug legt, für den ist vielleicht die Kombination von Studium und Ausbildung während eines dualen Studiums beispielsweise an einer Berufsakademie besonders interessant.

Doch egal, ob Uni, FH oder Berufsakademie - die Entscheidung für eine bestimmte Hochschulart sollte in erster Linie vom fachlichen Profil des Studiengangs und den persönlichen Lerngewohnheiten, weniger von der Art der Hochschule abhängig gemacht werden.

 

(Foto: die Fachhochschule Ansbach, fotografiert von A.Bund)

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