Nach wie vor gilt: Hochschulabsolventinnen und -absolventen sind insgesamt auf dem Arbeitsmarkt gegenüber geringer Qualifizierten klar im Vorteil (vgl. Arbeitsmarkt für Akademiker 2011). Die Arbeitslosenquote lag in den vergangenen Jahren zwischen drei und vier Prozent und betrug damit nicht einmal die Hälfte des Wertes für die Gesamtbevölkerung. Allerdings hängen die Beschäftigungsaussichten stark vom Studienfach und der persönlichen Qualifikation ab.
Eindeutige Vorhersagen für die Entwicklung eines bestimmten Arbeitsmarktes und den Bedarf an Fachkräften kann man nicht treffen. Mit Arbeitsmarkt-Prognosen sollte man deshalb vorsichtig sein und diese nicht als Hauptkriterium für die Studienentscheidung heranziehen. Was man über Prognosen und den richtigen Umgang damit wissen sollte, können Sie beispielsweise im Berufswahlfahrplan im abi>> Portal nachlesen.
Wie die aktuellen Arbeitsmärkte für ausgewählte akademische Berufsgruppen aussehen, beleuchten verschiedene Studien und Berichte der Bundesagentur für Arbeit. Im abi>> Portal gibt es in der Rubrik Arbeitsmarkt zahlreiche Reportagen zu Beschäftigungsaussichten in verschiedene Arbeitsmärkten und Branchen. Auch das Informationssystem Studienwahl & Arbeitsmarkt (ISA) der Universität Duisburg-Essen gibt Auskunft über Arbeitsmarkttrends. Außerdem empfiehlt es sich, immer wieder mal einen Blick in Hochschul- und Karriere-Portale großer Magazine und Tageszeitungen zu werfen, wie Spiegel, Stern, FAZ oder Handelsblatt.
(Foto: Fiedler)
IAB-Kurzbericht 18/2008
Akademiker/innen auf dem Arbeitsmarkt: Gut positioniert, gefragt und bald sehr knapp
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