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Studienabbruch, und dann?

Frau vor einer großen Uhr an der Wand. 

Trotz einer sorgfältig getroffenen Entscheidung für einen bestimmten Studiengang kann man nach einiger Zeit feststellen, dass die Wahl nicht die richtige war. Dann sollte man schnell handeln und überlegen, was die Gründe für die Unzufriedenheit sind. Vielleicht zuviel oder zuwenig Theorie im Studium, Probleme mit der Studienfinanzierung, Prüfungsangst oder Motivationsprobleme? Je nach Ursache gibt es verschiedene Lösungswege: Studienfachwechsel, Wechsel der Hochschule, Aufnahme einer Ausbildung oder psychologische oder anderweitige Unterstützung.

 

Laut einer Studie der "Hochschul-Informations-System GmbH" (HIS) verlassen zwischen 20 und 25 Prozent der Studienanfängerinnen und -anfänger eines Jahrgangs die Hochschule ohne Abschluss. Das Negativerlebnis, gescheitert zu sein, lässt bei vielen die Hoffnungen auf einen Job sinken, doch ein Studienabbruch ist kein Weltuntergang. Beratung und Unterstützung bieten in dieser Situation die Beraterinnen und Berater für akademische Berufe der Agenturen für Arbeit. Auch die meisten Studentenwerke unterstützen in der Regel durch kostenlose psychologische Beratung.

 

Erfahrungsberichte und Tipps, wie man den Studienabbruch für einen gelungen Neustart nutzen kann, finden Sie im abi>> Portal.

 

(Foto: Schwelle)

Links

Downloads

Hochschul-Informations-System GmbH HIS:

Die Entwicklung der Schwund- und Studien-abbruchquoten an den deutschen Hochschulen

(Download-PDF 2,4 MB)