Fort- und Weiterbildung, Erwachsenenbildung, Qualifizierung - all das wird heute unter dem Begriff „Lebenslanges Lernen" zusammengefasst. Auch für Hochschulabsolventinnen und -absolventen ist es wichtig, nach dem Studium am Ball zu bleiben und auf Anforderungen des Arbeitsmarktes zu reagieren. Warum nicht gleich weiter studieren, um sich zu spezialisieren, Kenntnisse zu ergänzen oder zu vertiefen?
Nach dem Bachelorstudium bietet sich eine Fortführung im Masterstudium an. Das kann im gleichen Fachbereich erfolgen (konsekutiv) oder auch in einem anderen Fach (nicht konsekutiv) mit neuen Studieninhalten. Natürlich kann das Masterstudium aber auch nach einigen Jahren Berufspraxis angetreten werden (sogenannten Weiterbildungs-Master) - der Bachelor qualifiziert schließlich für den Einstieg ins Berufsleben. Master-, Aufbau- und anderen weiterführende Studiengänge finden Sie beispielsweise beim Hochschulkompass oder im KURSNET der Bundesagentur für Arbeit.
Die Promotion, also der Erwerb eines Doktorgrades, ebnet in bestimmten Berufen nach wie vor Karrieremöglichkeiten und ist in der Regel unerlässlich für die Aufnahme einer wissenschaftlichen Karriere. Als Plattform für den wissenschaftlichen Nachwuchs stellt das Kommunikations- und Informationssystem Wissenschaftlicher Nachwuchs (KISSWiN) umfassend aktuelle Informationen zu Karrierewegen und Förderungsmöglichkeiten sowie relevanten Personen und Institutionen zentralisiert zur Verfügung.
Man kann sich aber natürlich auch weiterbilden ohne zu studieren, beispielsweise durch Sprachunterricht oder Erwerb spezieller Kenntnisse, etwa im Computerbereich. Kursangebote kann man über KURSNET suchen.
(Foto: Osswald)