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Was kostet ein Studium?

Hundert-Euro-Schein, der zu einem Flugzeug gefaltet ist.Die Ausgaben für ein Studium variieren stark. Viele Faktoren spielen eine Rolle: ob Sie in einer teuren Großstadt oder einer Kleinstadt studieren, eine eigene Wohnung haben oder bei den Eltern wohnen, ein Fach studieren, für das Sie sich teure Fachbücher oder Lernmittel besorgen müssen. Vor allem ist entscheidend, welche Ansprüche Sie an Ihren Lebensunterhalt haben und wie viel finanzielle Unterstützung Sie bekommen.

 

Das Deutsche Studentenwerk hat in seiner 19. Sozialerhebung festgestellt, dass Studierende durchschnittlich private Ausgaben von fast 757 Euro im Monat haben, wobei der größte Posten die Wohnungsmiete ist. Die preiswerteste Wohnform ist nach wie vor das Studentenwohnheim. Diese werden in der Regel von den Studentenwerken oder den Kirchen getragen. Bei den 58 Studentenwerken stehen bundesweit rund 180.000 Wohnplätze zur Verfügung.

Weitere Ausgaben haben die Studierenden unter anderem für Ernährung, Kleidung, Lernmittel, Auto und/oder öffentliche Verkehrsmittel, Ausgaben für Krankenversicherung und Arztkosten sowie für Kommunikation (Telefon, Internet etc.), Freizeit, Kultur und Sport.

 

In vier von 16 Bundesländern (Bayern, Niedersachsen, Baden-Württemberg, Hamburg) werden außerdem an staatlichen Hochschulen für ein Erststudium Studienbeiträge erhoben. Diese können zwischen 300 und 500 Euro pro Semester betragen. Eine Übersicht über die aktuellen Regelungen zu Studienbeiträgen in den einzelnen Bundesländern gibt es im abi>> Portal.

Unabhängig von den Studiengebühren müssen die Studierenden für jedes Semester noch Sozialbeiträge zwischen 30 bis 80 Euro für Studierendenvertretung und Studentenwerke bezahlen sowie Verwaltungsgebühren von etwa 50 Euro.

 

 

(Foto: Schwelle)

Links

Downloads

19. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks:
Die wirtschaftliche und soziale Lage der Studierenden in der Bundesrepublik Deutschland 2009

(Download-PDF 500 KB)