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Ein Kompass liegt auf der Wiese

Offizieller Studienführer für Deutschland

Eine Frau kontrolliert den Zustand eine Pflanze mit einer Lupe.
Wer sich für "grüne" Studiengänge interessiert, braucht einen Blick für Details. Denn manche Studiengänge haben ganz ähnliche Inhalte, trotz unterschiedlicher Namen. Foto: Hans-Martin Issler

Grüne Studiengänge Natur und Umwelt im Fokus

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Rudolf Kiefer hat genau den richtigen Nachnamen für seinen Studiengang: Er studiert im sechsten Semester Forstwirtschaft an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE). Das Faible für Kiefern, Tannen und Eichen hängt natürlich nicht nur mit seinem Nachnamen zusammen: „Ich komme aus einer Försterfamilie. Da lag es für mich nahe, auch diesen Beruf zu ergreifen“, erklärt der 22-Jährige seine Studienwahl.

In den ersten Semestern ging es für ihn und seine Kommiliton(inn)en vor allem um Grundlagen, die im späteren Verlauf des Studiums aufgegriffen und vertieft wurden. „So haben wir zum Beispiel mit dem Basiswissen der Botanik angefangen und uns dann zunehmend mit der Forstbotanik beschäftigt“, berichtet der 22-Jährige. Spezielle botanische Bestimmungsübungen begleiteten ihn auch in die späteren Semester, zum Beispiel mit dem Fokus auf krautige Pflanzen. Die Studierenden beschäftigen sich aber nicht nur mit Buche, Haselnuss oder Buschwindröschen: „Wir haben uns im Pflichtbereich zum Beispiel mit Geoinformationssystemen auseinandergesetzt. Das konnten wir dann im folgenden Semester als Wahlmodul in einer projektbezogenen Arbeit aufgreifen.“

Foto von Rudolf Kiefer.

Rudolf Kiefer

Foto: Privat

Während des gesamten Studiums stehen außerdem regelmäßig ein- oder mehrtägige Exkursionen an. „Wir sind dazu in ganz Deutschland und auch mal im Ausland unterwegs, um verschiedene Betriebe, Waldbesitzarten und Bewirtschaftungsmodelle kennenzulernen“, erklärt Rudolf Kiefer. Auch Fahrten zu verschiedenen Fachmessen gehören dazu, genauso wie Besuche bei Betrieben der Holz- und Papierindustrie oder bei Einrichtungen der Waldpädagogik. Letztere findet der Student besonders interessant. „Es gefällt mir, neben dem Wirtschaftsbetrieb auch andere Facetten der Waldnutzung kennenzulernen.“ Als nächstes steht für ihn das passende Masterstudium an.

Analysieren, planen, tüfteln oder wirtschaften

Foto von Mechthild Schikowski-Simons.

Mechthild Schikowski-Simons, Beraterin für Akademische Berufe bei der Arbeitsagentur Koblenz-Mayen

Foto: Privat

Im Bereich Natur und Umwelt bieten sich noch etliche weitere Studienmöglichkeiten mit ganz unterschiedlichen Schwerpunkten. Grob einteilen lassen sie sich in planerische, kaufmännische, analytische und technische Aufgabenfelder. „Viele Jugendliche möchten zum Beispiel gern mit Pflanzen arbeiten oder sich für den Naturschutz einsetzen“, weiß Mechthild Schikowski-Simons, Beraterin für Akademische Berufe bei der Arbeitsagentur Koblenz-Mayen. „Oft sind sie sich noch gar nicht im Klaren darüber, wie vielfältig die jeweiligen Studiengänge, möglichen Schwerpunkte und Einsatzbereiche sind.“

Wegweisend können Schulnoten und gewählte Leistungskurse sein. So ist ein Faible für Biologie eine Grundvoraussetzung. „Wer außerdem Mathematik und Physik mag, könnte im technischen Bereich das Passende finden. In Frage kommen dann etwa Studiengänge wie Umweltinformatik, Ingenieurökologie oder Verfahrenstechnik.“ Inhaltlich geht es dabei um Themen wie erneuerbare Energien oder die Entwicklung nachhaltiger Technologien wie etwa bei der Elektromobilität (siehe Reportage). „Ebenfalls im Bereich Energiewirtschaft und erneuerbare Energien sind kaufmännische oder betriebswirtschaftliche Studiengänge angesiedelt, oftmals auch kombiniert mit Nachhaltigkeitsthemen in den Bereichen Tourismus, Ökonomie oder Ressourcenmanagement“, erklärt die Berufsberaterin.

Analytische Studiengänge wie Geoökologie, Landschaftsökologie oder Forstwissenschaft wiederum sind für alle interessant, die sich mit den naturwissenschaftlichen und ökologischen Zusammenhängen der Erde beschäftigen möchten. „Die Absolventinnen und Absolventen können zum Beispiel in Forschungsinstituten, Untersuchungslabors oder bei Umwelt- und Naturschutzbehörden tätig werden“, ergänzt Mechthild Schikowski-Simons. Untersuchungen von Böden, Gewässern, Flora und Fauna sind wiederum die Grundlage für die planerische Berufsgruppe: In Bereichen wie Landschaftsarchitektur und Stadtplanung geht es darum, Wohnanlagen, Grünflächen, Erholungsgebiete oder Straßen zu planen, ohne die Biodiversität zu gefährden, also die biologische Vielfalt trotz baulicher Veränderungen zu erhalten (siehe Reportage).

Unterschiedliche Namen, gleiche Inhalte

Viele „grüne“ Studiengänge haben ähnliche Studieninhalte, aber unterschiedliche Studiengangsbezeichnungen. So sind etwa die Studiengänge Geoökologie und Umweltnaturwissenschaften grundsätzlich sehr ähnlich. Andererseits können sich hinter gleichen Namen sehr verschiedene Schwerpunkte verbergen. Das Karlsruher Institut für Technik setzt etwa bei der Geoökologie einen anderen Fokus als die Universität Bayreuth.

Foto von Professor Klaus Werk.

Professor Klaus Werk, Studienberater und Leiter des Studienganges Landschaftsarchitektur an der Hochschule Geisenheim University

Foto: Privat

Solche Details können zum Beispiel im Bereich Landschaftsplanung für die spätere Karriere entscheidend sein. „Um anschließend den Anforderungen der Architektenkammer zu genügen, ist ein abgeschlossenes Masterstudium der Landschaftsarchitektur erforderlich, und zwar entweder im Bereich Freiraumentwicklung oder Naturschutz und Biodiversität“, erklärt Professor Klaus Werk, Studienberater und Leiter des entsprechenden Studiengangs an der Hochschule Geisenheim University. „Ähnlich sind die Strukturen in den klassischen Verwaltungszweigen, etwa bei der Umweltverwaltung.“ Absolvent(inn)en mit einem Abschluss oder Schwerpunkt im Bereich Garten- und Landschaftsbau hingegen sind zum Beispiel in Betrieben der gärtnerischen Produktion gefragt. „Hier haben auch Bachelorabsolventinnen und -absolventen gute Chancen, während für eine Karriere in der Wissenschaft oder im höheren Dienst der Verwaltung ein Masterabschluss erforderlich ist. Grundsätzlich gilt, je höher die Qualifikation, desto eher ist man anschließend in leitender Funktion tätig – bei der Landschaftsarchitektur in der Regel im Projektmanagement“, sagt Klaus Werk.

Orientierung im Dickicht der Möglichkeiten

Um ratsuchenden Abiturient(inn)en die Orientierung bei den Studienmöglichkeiten zu erleichtern, gibt Mechthild Schikowski-Simons einige Werkzeuge mit auf den Weg. „Wenn sich im Gespräch passende Studienfächer herauskristallisiert haben, helfen die Suchfunktionen bei studienwahl.de dabei, die Auswahl einzugrenzen.“ Um dann gemeinsam herauszufinden, welche Studiengänge an welchen Hochschulen inhaltlich am besten zu den eigenen Vorstellungen passen, hat sie Modulhandbücher sowie Arbeitsblätter mit konkreten Beschreibungen von Modulen und Infos zur Studienordnung parat. „So lassen sich auch Aspekte wie nachzuweisende Vorpraktika oder Praxisanteile im Studium klären“, sagt die Berufsberaterin.

„Eine Rolle spielt außerdem die bevorzugte Hochschulart – also ob man zum Beispiel anwendungsorientiert an einer (Fach-)Hochschule studieren möchte, vielleicht sogar im Rahmen eines dualen Studiums. Gerade im Weinbau sowie im Garten- und Landschaftsbau ist das stark im Kommen. Wer hingegen in die Wissenschaft möchte, ist an einer Universität besser aufgehoben.“ Studienberater Klaus Werk empfiehlt: „Zweifel bezüglich unterschiedlicher Bezeichnungen von Studiengängen sollten rechtzeitig im Beratungsgespräch geklärt werden, um auch wirklich das Studium zu finden, das zu den beruflichen Zielen passt.“

Übersicht

Grüne Studiengänge

Das Feld der Studien- und Berufsmöglichkeiten ist groß. Hier einige Beispiele im Überblick.

Forstwirtschaft, -wissenschaft

Ein Mann nimmt eine Wasserprobe.

Foto: Andreas Franke

In den Studiengängen Forstwissenschaft und -wirtschaft geht es um die wissenschaftlichen (z.B. botanischen, biologischen oder sozialen) Hintergründe rund um den Wald sowie um die wirtschaftliche Nutzung von Wäldern und Bäumen. Vertieft werden die Kenntnisse in entsprechenden Masterstudiengängen mit speziellen Themenbereichen wie Holzwirtschaft oder Ressourcenmanagement.

Absolvent(inn)en können zum Beispiel als Revierförster/-innen in einem Forstbetrieb oder Forstamt tätig werden. Nach einem entsprechenden Vorbereitungsdienst steht auch eine Laufbahn als Beamter/Beamtin im gehobenen oder (mit Masterabschluss) höheren Forstdienst offen.

Geoökologie

Naturwissenschaftliches, methodisches und praktisches Wissen in Chemie, Physik und Mathematik bilden die Grundlage im Studiengang Geoökologie. Er beinhaltet außerdem fachspezifische Themen der Geo- und Umweltnaturwissenschaften sowie der Biologie. Im Masterstudium spezialisiert man sich dann auf einen Themenbereich wie Landschaftsökologie oder Biogeochemie.

Geoökolog(inn)en sind unter anderem in Forschungsinstituten, chemischen und physikalischen Untersuchungslabors, Planungsbüros, Umwelt- und Naturschutzbehörden sowie (nach einem Masterabschluss) an Hochschulen tätig, außerdem bei Umweltschutzorganisationen oder in Betrieben der Abfallwirtschaft.

Hydrologie

Die Hydrologie untersucht und beobachtet Wasserkreisläufe und Gewässer, sowohl ober- als auch unterirdisch. Das Studium beinhaltet dabei Themenfelder wie Wasser- und Umwelttechnik sowie Wasser- und Bodenbewirtschaftung.

Absolvent(inn)en mit einem Masterabschluss stehen etwa Führungspositionen, spezialisierte Aufgabenstellungen oder Tätigkeiten in Wissenschaft und Forschung offen. Hydrolog(inn)en können auch im Bereich der Wassernutzung, im Gewässerschutz oder im Sachverständigenwesen tätig werden.

Energie-/Ressourcenmanagement

Bei Studiengängen im Bereich Energie- und Ressourcenmanagement geht es um die Erzeugung und Vermarktung von Energie, Nachhaltigkeit, erneuerbaren Energien, Wärme-, Strom- sowie Wasserversorgung.

Anschließend eröffnen sich zum Beispiel Aufgaben als Energiemanager/-in in Energieversorgungsunternehmen, der öffentlichen Verwaltung, energieintensiven Unternehmen, bei Verbraucherorganisationen oder in Ingenieurbüros. Mit einem Master sind auch Tätigkeiten in Wissenschaft und Forschung möglich.

Umwelttechnik

Das Studium der Umwelttechnik koppelt die Themenfelder Naturwissenschaften, Ökologie, Betriebswirtschaft und Umweltrecht. Im Masterstudium kann eine Spezialisierung auf Bereiche wie Energieeffizienz und Nachhaltigkeit von Gebäuden, Energietechnik, Recycling oder Umweltverfahrenstechnik erfolgen.

Als Ingenieur/-in für Umweltschutz und Umwelttechnik ist es möglich, im Ver- und Entsorgungswesen, bei Umweltbehörden oder in Betrieben verschiedener Wirtschaftsbereiche tätig zu werden – besonders mit einem Masterabschluss auch in Führungspositionen oder im Bereich Wissenschaft und Forschung.

Bachelorstudium Engineering Science

Aus Abwärme Strom erzeugen

Sebastian Kutzner (26) studiert „Engineering Science“ mit Schwerpunkt Energietechnik an der Universität Bayreuth. In Praxisprojekten lernte er die Wiederaufbereitung und Umwandlung von Stoffen und Energien kennen.

Stromleitungen.

Foto: Martin Rehm

Energietechnik, Umwelt- und Bioingenieurwissenschaft: Sebastian Kutzners Studiengang kombiniert verschiedene technische Disziplinen. Aus „Interesse an den Studieninhalten“ hatte Sebastian Kutzner diesen Studiengang auch gewählt. „Die regenerativen Energien sind dabei immer wieder ein Thema, doch vor allem geht es um die ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen“, erklärt er.

Im Mittelpunkt stehen also Fächer wie Mathematik, Technische Mechanik und Thermodynamik. Auch elektrotechnisches Basiswissen wird vermittelt. „Bei einigen Modulen, insbesondere den Grundlagen, erschließt sich einem der Nutzen noch nicht unmittelbar“, erinnert sich der Student an die anstrengenden ersten Semester. „Umso interessanter wird es dann bei späteren Lehrveranstaltungen.“ Der Lehrplan beinhaltete dann vermehrt Fächer in seinem gewählten Schwerpunkt Energietechnik. Alternativ hätte er sich auch für biologische und chemische Verfahrenstechnik oder Automotive und Mechatronik entscheiden können.

Wie es bei universitären Studiengängen oft der Fall ist, stehen Theorie und wissenschaftliches Arbeiten im Vordergrund. Das Studium „Engineering Science“ beinhaltet jedoch auch Praxisanteile, unter anderem mit einzelnen Pflichtpraktika in Fächern wie Biotechnologie, Messtechnik, Sensorik oder organische Chemie. Auch ein einführender CAD-Kurs gehört zum Pflichtprogramm.

Viele Einblicke in die Praxis

Foto von Sebastian Kutzner.

Sebastian Kutzner

Foto: Privat

„Aufgrund der überschaubaren Studierendenzahl an der Fakultät fällt es auch leicht, mit Lehrstühlen in Kontakt zu treten und dort im Nebenjob oder bei anderen Projekten erste Praxiserfahrung zu sammeln“, berichtet der Student. „So konnte ich bereits mit anderen Unternehmen zusammenarbeiten, die Projekte in Kooperation mit der Universität durchführten.“ Dabei ergaben sich Gelegenheiten, sich intensiver mit regenerativen Energien auseinanderzusetzen. „Als Wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl für Technische Thermodynamik und Transportprozesse konnte ich mit der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden und einem lokalen Hersteller zusammenarbeiten, der die Turbinen für unsere ORC-Anlage lieferte“. Die Abkürzung steht für „Organic Rankine Cycle“, ein Verfahren, bei dem in Industriebetrieben entstehende Abwärme genutzt wird, um daraus Strom zu gewinnen.

In einem anderen Projekt arbeitete Sebastian Kutzner mit einem lokalen Unternehmen in der Testphase einer Phasentrennanlage zusammen. „Hierbei wurde verschmutztes Öl aufbereitet, um wieder ein arbeitsfähiges Ausgangsmaterial zu erhalten. Auch meine Bachelorarbeit konnte ich in diesem Rahmen schreiben“, erzählt der Student. Damit wird er das Studium in Kürze nach neun Semestern abschließen.

Auf das sich nahtlos anschließende Bayreuther Masterstudium „Biotechnologie und chemische Verfahrenstechnik“ freut er sich schon. „Dann geht es noch tiefer in die Materie, das wird bestimmt spannend. Ein Thema könnte sein, Kohlendioxid aus der Umgebungsluft zu nutzen, um in Verbindung mit Wasserstoff Kohlenwasserstoffe zu erzeugen, die dann als Energieträger oder für die chemische Industrie zu Verfügung stehen. Das ist derzeit ein intensives Forschungsfeld.“ Mit dem Bachelor fühlt er sich schon einmal gut aufgestellt. „Wenn man die Grundlagen verinnerlicht hat, stehen einem auch die Spezialfelder rund um erneuerbare Energien offen.“

Masterstudium Landschaftsarchitektur

Wie man Städte grüner macht

Elena Hermann (23) hat sich für das Masterstudium „Landschaftsarchitektur“ an der Hochschule Geisenheim University entschieden. Abschluss und Schwerpunkt können ihr den Weg in die Projektleitung ebnen.

Skizzen einer Gartengestaltung.

Foto: Gerhard Blank

Bereits ihr Bachelorstudium der Landschaftsarchitektur absolvierte Elena Hermann an der Hochschule in Geisenheim. „Ich möchte später als Landschaftsarchitektin in der Freiraumplanung arbeiten“, erzählt die Studentin. „Um diese Berufsbezeichnung führen zu können, habe ich nun auch das entsprechende Masterstudium angeschlossen. Denn bei uns in Hessen werden für die Eintragung in ein Berufsverzeichnis einer Architektenkammer mindestens acht Semester Regelstudienzeit vorausgesetzt. Der Bachelor mit sieben Semestern Regelstudienzeit hätte dafür also nicht ausgereicht.“

Studium neben dem Beruf

Foto von Elena Hermann.

Elena Hermann

Foto: Privat

Elena Hermann arbeitet bereits in einem Landschaftsarchitekturbüro in Frankfurt am Main als Freiraumplanerin und absolviert ihr Masterstudium berufsbegleitend. Inzwischen ist sie im zweiten Semester und hat nun den Schwerpunkt auf Freiraumentwicklung gesetzt. Alternativ kann in diesem Masterstudium auch Kulturlandschaftsentwicklung gewählt werden, das wiederum auf den Schwerpunkt „Naturschutz und Landschaftsplanung“ aus dem Bachelorstudium aufbaut.

In beiden Schwerpunkten werden jeweils zwei große Projekte bearbeitet. Im Bereich Freiraumentwicklung hat ein Projekt eine ökologische und das andere eine soziale Ausrichtung. „So habe ich im letzten Semester gemeinsam mit einer Kommilitonin einen Entwurf für den Nordpark im Frankfurter Stadtteil Bonames entwickelt.“, berichtet die Studentin. In diesem Semester ist nun ihre Projektaufgabe, ein Konzept für den 27 Hektar großen Außenbereich einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung zu entwickeln und dann in einem Entwurf weiter zu konkretisieren.

Eigene Projekte

Darüber hinaus können die Studierenden im Master ein Forschungsmodul belegen und dabei selbstständig ein Semester lang in eigenen Projekten oder Forschungsfragen wissenschaftlich tätig sein. Im Modul „Kommunale Administration“ steht ein halbes Jahr eine eigene Projektarbeit in einer Kommune, etwa einem Grünflächen- oder Umweltamt, auf dem Plan. Nach dem Masterabschluss möchte Elena Hermann erst einmal weiterhin in dem Planungsbüro arbeiten, in dem sie derzeit angestellt ist. „Dabei erhoffe ich mir dann auch, dass ich Verantwortung für größere Projekte übernehmen kann und diese dann auch selbstständig bearbeite.“

Adressen und Links

Studienfeld „Agrar- und Forstwissenschaften“
www.studienwahl.de/de/chstudieren/chstudienfelder/agrar-und-forstwissenschaften/agrar-und-forstwissenschaften098.htm

Studienfeld „Erneuerbare Energien“
www.studienwahl.de/de/chstudieren/chstudienfelder/ingenieurwissenschaften/de/studieren/studienfelder/ingenieurwissenschaften/regenerative_energie_studieren/erneuerbare-energien-regenerative-energie-studiere01548.htm

Studienfeld „Umweltschutz, Ökologie, Entsorgung“
www.studienwahl.de/de/studieren/studienfelder/ingenieurwissenschaften/umweltschutz-oekologie-entsorgung0137.htm

abi >> Rubrik „Was studieren?“
www.abi.de/studium/studiengaenge.htm?zg=schueler

Universität Bayreuth
www.uni-bayreuth.de

Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE)
www.hnee.de

Hochschule Geisenheim University
www.hs-geisenheim.de

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