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Ein Kompass liegt auf der Wiese

Offizieller Studienführer für Deutschland

Eine Studierende sitzt in einer Bibliothek.
Wissenschaftliches Arbeiten bedeutet auch viel lesen und recherchieren. Foto: Frank Pieth

Von eigenen Gedanken und fremden Quellen Wissenschaftliches Arbeiten an der Hochschule

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Spätestens seit der Causa Karl-Theodor zu Guttenberg hat es sich herumgesprochen: Abschreiben ohne Quellenangabe geht gar nicht. Aber richtig zitieren ist nur ein kleiner Baustein des wissenschaftlichen Arbeitens. Das könnte man definieren als ein methodisch-systematisches Vorgehen, bei dem die Ergebnisse der Arbeit für jeden objektiv nachvollziehbar oder reproduzierbar sind. Das bedeutet, Quellen werden offengelegt und Experimente so beschrieben, dass sie wiederholt werden können.

Soweit die trockene Theorie. David Kreitz, Schreibberater an der Leibniz Universität Hannover, formuliert es lieber so: „Mit einer wissenschaftlichen Arbeit nimmt man an der Diskussion zu einem bestimmten Thema teil. Dazu muss ich erst einmal wissen, was der Stand der Dinge ist. Welche Theorien oder Methoden gibt es? Mit diesen setze ich mich gedanklich kritisch auseinander und ziehe dann meine eigenen Schlüsse beziehungsweise setze meinen eigenen Versuchsaufbau auf.“

Am Schreiben kommt keiner vorbei

Foto von David Kreitz.

David Kreitz

Foto: Privat

Dieses systematische Arbeiten fällt vielen Studierenden vor allem am Anfang schwer. „Wir erleben täglich, dass Studierende verunsichert sind und nicht wissen, wie sie ihre erste Arbeit angehen sollen. Was auch daran liegt, dass wissenschaftliches Arbeiten nur bedingt Lehrthema im Studium ist“, sagt David Kreitz.

Gerade Studierende in den Geistes- und Sozialwissenschaften müssen oft ins kalte Wasser springen. Von ihnen wird schon im ersten Semester eine fundierte Haus- oder Seminararbeit erwartet (siehe Checkliste „Tipps für eine gute Hausarbeit“). In den Naturwissenschaften sind es im Laufe des Studiums Laborberichte beziehungsweise Versuchsprotokolle (siehe Reportage „Das Forschen erforschen“), in den Ingenieurwissenschaften vereinzelt Projektarbeiten. Dazu kommen Referate und Präsentationen (siehe Interview „Wer sich darauf einlässt, nimmt Substanzielles mit“), manchmal auch Essays.

Wer unterstützt?

Am wissenschaftlichen Schreiben kommt an der Uni also keiner vorbei – spätestens zur Bachelorarbeit ist es so weit. Aber wie geht man die Arbeit an? Darüber geben in vielen Studiengängen Einführungen ins wissenschaftliche Arbeiten Auskunft. „Die Kurse kommen manchmal aber zu früh und sind nur vorbereitend“, erklärt der Berater, betont aber, dass die fachspezifischen Einführungsveranstaltungen trotzdem wichtig seien. „Ein Literaturwissenschaftler schreibt und argumentiert anders als ein Naturwissenschaftler“, sagt er. Der tatsächliche Aufbau der Arbeit, des Protokolls oder des Referats, die verwendete Sprache und die Art zu zitieren unterscheide sich stark von Disziplin zu Disziplin.

Auch spezifische, inhaltliche Fragen kläre man am besten mit Leuten vom Fach, also mit Tutoren, der Fachschaft oder den Dozierenden. „Deren Arbeitspensum lässt eine intensive Betreuung des gesamten Schreibprozesses jedoch oft nicht zu. Viele deutsche Hochschulen bieten deshalb in Schreibzentren Beratung und Workshops an“, erklärt David Kreitz. „In der Schreibberatung werden Studierende im gesamten Schreibprozess gecoacht.“

Schreiben kann man lernen

Studierende sollten in jedem Fall rechtzeitig Unterstützung suchen. „Schreiben kann sehr belastend sein. Oft sehe ich aber förmlich, wie bereits während des Coachings die Motivation und das Selbstbewusstsein gegenüber dem Schreiben steigt“, meint David Kreitz und ergänzt: „Bei regelrechten Schreibstörungen und Versagensängsten kann ich als Schreibberater aber nicht weiterhelfen.“ Dann sollten Studierende auch erwägen, die psycho-sozialen Beratungsstellen ihrer Uni aufzusuchen. Trotz aller Hürden sei wissenschaftliches Arbeiten kein Hexenwerk. „Das kann jeder lernen, ganz sicher“, macht er Mut.

Checkliste

Tipps für eine gute Hausarbeit

Es gibt nicht den einen richtigen Weg, eine Hausarbeit anzugehen. Dafür sei das Schreiben ein viel zu individueller Prozess, findet Anna-Maria Wenzel-Elben von der Schreibwerkstatt der Universität Stuttgart. Für studienwahl.de hat die Schreibberaterin trotzdem einige wertvolle Tipps zusammengefasst.

Das Wichtigste zuerst: Es gibt unterschiedliche Schreibtypen. Die einen müssen schreiben, um ihre Gedanken zu sortieren, die anderen machen das genau anders herum. Beides funktioniert. Fünf Phasen durchlaufen beide, wenn auch nicht in der gleichen Reihenfolge.

Themenfindung

Foto von Anna-Maria Wenzel-Elben.

Anna-Maria Wenzel-Elben

Foto: Privat

Jede Hausarbeit sollte sich mit einer konkreten Fragestellung beschäftigen. Ziel ist es, eine Frage zu beantworten oder eine Annahme zu belegen beziehungsweise zu widerlegen. In Fächern aus dem MINT-Bereich (Mathematik, Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften und Technik) werden die Themen oft vorgegeben. Alle anderen müssen sich selbst umschauen.

Mein Tipp: Nutzen Sie die Chance und suchen Sie sich ein Thema, das Sie wirklich interessiert, zum Beispiel, weil es Sie auf die Idee gebracht hat, das Fach zu studieren. Welcher spezielle Aspekt dieses Themas wirft Fragen auf? Klappt es nicht, diese Fragestellung in einen Satz zu packen, ist das Thema wahrscheinlich zu komplex für eine zehn- bis 20-seitige Arbeit. Am schnellsten arbeitet man sich in ein Thema ein, wenn man dazu bereits über Basiswissen aus Seminaren oder Vorlesungen verfügt.

Recherche

Etwa ein Drittel der Zeit sollte man für die Recherche ansetzen. In den Geisteswissenschaften bedeutet das lesen, lesen, lesen. In anderen Fächern führt man Interviews oder erhebt Daten bei Experimenten, Simulationen oder mit Berechnungen. Literatur ist aber auch dann essentiell, denn der aktuelle Stand der Forschung ist immer die Ausgangsbasis.

Mein Tipp: Gehen Sie in die Unibibliothek und lesen Sie eine Einführung ins Thema. Dann suchen Sie im Bibliothekskatalog mithilfe von Schlagwörtern nach weiterführender Literatur. In Fachdatenbanken findet man auch die aktuellsten Aufsätze zum Thema. Und wer nicht weiterkommt, fragt das Bibliothekspersonal. Sie sind Profis im Aufspüren von Fachliteratur.

Mit Google verschwendet man meiner Ansicht nach nur seine Zeit. Denn dort findet man auch viel Unwissenschaftliches. Zu beurteilen, was zitierfähig ist, ist für Studienanfänger/-innen noch schwer. Eine Faustregel: Alles was nicht in einer Fachzeitschrift oder einem wissenschaftlichen Verlag veröffentlicht worden ist, ist keine gute Quelle. Dazu zählen auch die Arbeiten von anderen Studierenden.

Gliederung

Die Gliederung ist nichts anderes als eine Argumentationslinie, die den Lesenden ermöglicht, die Gedanken Schritt für Schritt nachzuvollziehen. Am Anfang steht die Einleitung, die Erläuterung der Fragestellung, am Schluss das Fazit, die Beantwortung der Frage. Dazwischen gibt es verschiedene Möglichkeiten des Aufbaus, je nach methodischem Ansatz und Disziplin. In vielen MINT-Fächern gilt IMRAD (Introduction, Methods, Results and Discussion, also Einleitung, Methoden, Ergebnisse und Diskussion) als Standard. Man sollte aber immer abklopfen: Was brauche ich für meine Argumentation und was kann ich weglassen?

Mein Tipp für alle, die gliedern, bevor sie schreiben: Nicht mit Gewalt an der Gliederung festhalten, wenn man beim Schreiben neue Erkenntnisse gewinnt. Und für die Drauflosschreibenden: Irgendwann ist es Zeit, die Gedanken zu ordnen. Im Rohtext ist vermutlich bereits eine Gliederung versteckt.

Schreiben

Die Schreibforschung sagt: Ein ganz kleiner Teil ist Talent, ein viel größerer sind Handwerk und Übung. Damit ist klar: Alle können lernen, wissenschaftlich zu schreiben. Und das heißt: verständlich und nachvollziehbar zu formulieren. In den Geisteswissenschaften wird zwar mit verschachtelten Konstrukten und Fremdwörtern ein gewisses Leseniveau eingefordert. Aber wer nur schreibt, ohne etwas verstanden zu haben, wird durchschaut.

Mein Tipp: Schreiben Sie keine Schachtelsätze, sondern einen oder maximal zwei Nebensätze. Satz für Satz logisch aufeinander aufbauen. Wer Schwierigkeiten beim Schreiben hat, kann bei Betreuenden, bei Studierenden oder im Schreibzentrum Rat suchen. Sie alle kennen Methoden, die helfen, den eigenen inneren Zensor auszuschalten. Noch ein Tipp: Von Anfang an in der richtigen Word-Formatierung schreiben. Dann hat man immer im Blick, wie lang die Arbeit tatsächlich ist.

Überarbeiten

Für das Überarbeiten sollte man genauso viel Zeit ansetzen wie für das Schreiben.

Mein Tipp: Geben Sie die Rohfassung jemandem zu lesen und bitten Sie um Feedback. War alles verständlich? Hat etwas in der Argumentation gefehlt? Eventuelle Gedankensprünge spüren Fachfremde übrigens am besten auf. Genau diese Stellen sollte man sich noch mal vornehmen. Erst wenn alles inhaltlich passt, lohnt es sich, am stilistischen Feinschliff zu arbeiten und Korrektur zu lesen. Das sollte erst der allerletzte Schritt sein.

Viel Erfolg!

Interview

„Wer sich darauf einlässt, nimmt Substanzielles mit“

Für André Studt, Dozent für angewandte Theater- und Medienwissenschaft an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, ist ein Referat die perfekte Übung, um zu lernen, seine eigene Position mündlich zu vertreten. Das sei nicht nur in der Wissenschaft wichtig, sondern auch im Berufsleben. Worauf es dabei ankommt, erläutert er im Interview.

studienwahl.de: Herr Studt, was macht ein gutes Referat aus?

André Studt: Es beinhaltet die gleichen Elemente wie eine Hausarbeit, nur dass ich meine Gedanken nicht schriftlich wiedergebe, sondern mündlich: Ich brauche eine These, ein Fazit und eine Argumentation, wie ich zu meiner Erkenntnis komme. Es geht also nicht darum, einen Wikipedia-Beitrag vorzutragen, sondern darum, neues Wissen zu gewinnen – im Idealfall während des Vortrags.

Neben diesen inhaltlichen Aspekten gibt es auch formale, etwa wie es mir gelingt, die Zuhörer zu involvieren, zum Beispiel durch eine gute Rhetorik oder den Einsatz von Medien. Es ist also nichts anderes, als eine Inszenierung, wobei das Bühnenbild die visuelle Aufbereitung der Präsentation ist.

studienwahl.de: Wie kann man denn während des Vortrags neue Erkenntnisse gewinnen?

Foto von André Studt.

André Studt

Foto: Privat

André Studt: Mit einem Referat stellt man dem Auditorium seine Erkenntnisse zur Diskussion. ‚Unser Wissen ist ein kritisches Raten, ein Netz von Hypothesen, ein Gewebe von Vermutungen‘ – hat es der Philosoph Sir Karl Popper gut auf den Punkt gebracht. Wer es also schafft, mit seinem Referat im Seminar eine inhaltliche Diskussion auszulösen, der hat alles richtig gemacht. Aber genau das ist es, woran die meisten scheitern.

studienwahl.de: Woran liegt das?

André Studt: Einerseits müssen die Studierenden den Schulmodus abschütteln. An der Uni geht es darum, eine eigene Haltung zu entwickeln und diese eigene Position zu vertreten – und zwar auch bei kritischen Rückfragen, die leider sehr selten kommen, weil das Auditorium gedanklich nicht mitgeht oder sich nicht traut einzuhaken. Konstruktives Feedback ist aber wichtig, um neue Erkenntnisse zu gewinnen, die ich dann in meine Hausarbeit einfließen lassen kann. Andererseits kann man den Studierenden nicht zum Vorwurf machen, wenn sie bei einem zähen Referat abschalten.

studienwahl.de: Man muss daraus also eine spannende Sache machen. Wie gelingt das?

André Studt: Zum Beispiel mit einem Aufhänger aus der Lebenswelt der Adressaten oder mit Overheadfolien beziehungsweise einem Tafelbild statt Powerpoint. In jedem Fall ist es ein Fiasko, nur das abzulesen, was auf den Folien steht. Man ist im Prinzip ja völlig frei in der Wahl seiner Materialien: Fotos, die assoziativ in den historischen Kontext des Themas entführen oder Handouts mit biografischen Fakten zum selber Lesen. Natürlich bin ich trotzdem darauf angewiesen, dass sich die anderen darauf einlassen. Sie mit gezielten Fragen oder Provokationen zu aktivieren, ist auch eine Idee.

studienwahl.de: Nicht jeder steht gerne im Mittelpunkt oder ist super-kreativ. Was raten Sie Leuten, die Probleme haben, vor andere zu treten?

André Studt: Es gibt an den meisten Hochschulen Kurse, die den Studierenden Schlüsselkompetenzen vermitteln. Dazu gehören Präsentationstechniken, Rhetorik und Gesprächsführung. Wer Schwierigkeiten hat, sollte das in Anspruch nehmen. Es zahlt sich später aus. Eine eigene Position mündlich zu vertreten, ist in jedem Businessmeeting wichtig. Wer sich also auf ein gutes Referat einlässt – auch als kritischer Zuhörer – lernt Substanzielles fürs spätere Arbeitsleben.

studienwahl.de: Was tun, wenn es inhaltlich hakt?

André Studt: Unbedingt in die Sprechstunde des Dozenten kommen, spätestens eine Woche vor dem Referat. Mit meinen Studierenden spreche ich dabei die geplante Gliederung durch, ermutige dazu, Schwerpunkte zu setzen, wenn das Thema zu weit gesteckt wurde, und ich gebe Tipps, mit welchen Materialien man das Referat gestalten könnte. 15 Minuten, das ist die Standardlänge eines Referats im Bachelorstudium bei mir, können sehr lang sein. Für beide Seiten. Oder eben nicht. Darauf sollte man hinarbeiten.

Laborpraktikum

Das Forschen erforschen

In ihrem Studium hat Elise Leidig* (27) schon viele Stunden im Labor verbracht. Als Masterstudentin der interdisziplinären Geoökologie an der Universität Bayreuth hat sie Insekten unter die Lupe genommen und chemische Substanzen untersucht. Was sie dabei herausfand, musste sie im Anschluss in einem Protokoll festhalten.

Ein Studierender hält im Labor ein Reagenzglas hoch.

Foto:Thomas Lohnes

„In einem Laborpraktikum lernt man, wie man Versuche für eine wissenschaftliche Forschungsarbeit durchführt. Man lernt, Mess- und Bestimmungsmethoden praktisch anzuwenden“, erklärt Elise Leidig. Im Fach Physikalische Chemie hat die Studentin im Rahmen eines Praktikums zum Beispiel das Strömungsverhalten von Wasser untersucht und verschiedene Messverfahren angewendet. „Wir hatten am Versuchstag Zeit, beispielsweise Druckverluste in verschiedenen Rohren zu ermitteln und dann zu vergleichen, wodurch die Druckverluste zustande kommen“, erinnert sich die 27-Jährige.

Wie das theoretisch geht, welche Parameter dabei von Bedeutung sind und wie man sie berechnet, wusste sie schon aus einer Vorlesung. Nun galt es, die relevanten Daten, etwa den Durchmesser und die Beschaffenheit der Rohre sowie andere physikalische Werte anhand von Messungen festzuhalten und zu analysieren.

Messen und beobachten

Um den Versuchsaufbau musste sie sich allerdings nicht kümmern. Beim Betreten des Labors war alles schon vorbereitet. Und trotzdem schaute sie sich die Behälter, Pumpen, Rohre und Ventile, die der Übungsleiter aufgebaut hatte, ganz genau an. „Der Aufbau ist ein entscheidender Baustein im Protokoll. Am besten wird ein Versuch mit einer Grafik oder Skizze gezeigt. Abbildungen sind bei uns Naturwissenschaftler generell sehr wichtig“, merkt sie an.

Von Anfang bis Ende exakt zu arbeiten und den gesamten Verlauf sofort zu protokollieren, also alle Daten oder Messergebnisse zu notieren, sei ebenso wichtig, betont sie: „Wenn einem später Messdaten fehlen, dann kann man seine Formeln nicht anwenden“, weiß die Studentin und ergänzt: „Schon im Labor sollte man den Übungsleiter löchern und alles fragen, was man nicht verstanden hat.“

Verständlichkeit und Nachvollziehbarkeit

Nach den Arbeiten im Labor geht es ans Rechnen und Schreiben. Der Aufbau und die Inhalte des Laborprotokolls sind in der Regel standardisiert und vorgegeben: Man steigt mit der Aufgabenstellung ein, dann listet man die Geräte auf, die man verwendet hat, zeigt den Versuchsaufbau, beschreibt, wie man vorgegangen ist, schildert Beobachtungen oder Messergebnisse und wertet diese im letzten Schritt aus – meist anhand von Berechnungen.

Ein Literaturverzeichnis mit Quellen könne auch erwartet werden, weiß Elise Leidig. Bei ihr kam das aber so gut wie nie vor, da die Dozent(inn)en die relevante Literatur meist vorab selber aufbereiteten und zur Verfügung stellten. „In den Naturwissenschaften interessiert es nicht so sehr, ob sich das Ganze gut liest. Wichtig sind Fakten, Verständlichkeit, Nachvollziehbarkeit, die richtigen Fachbegriffe, Formeln und Berechnungen. Am Anfang fiel mir das schwer, weil ich gerne stilistisch ansprechend schreibe“, erinnert sie sich. Ein Kommilitone half ihr beim ersten Protokoll weiter. Der Übungsleiter oder Tutor sei aber auch immer ein guter Ansprechpartner bei Fragen.

Theorie vertiefen, statt neues herausfinden

Anders als in einer Hausarbeit oder einem Referat steht bei einem Laborpraktikum keine neue wissenschaftliche Erkenntnis im Zentrum. „Man wendet zuvor Gelerntes an. Die Analyse erfolgt meist über mathematische Berechnungen, über Formeln oder Klassifizierungen, die schon etliche vor einem durchgeführt haben“, erklärt Elise Leidig. Trotzdem will sie die Erfahrung im Labor nicht missen. „Ich habe alle Praktika als sehr lehrreich empfunden. Alles, was man dabei macht, verinnerlicht man viel leichter, als wenn man es nur in der Theorie hört“, so ihr Fazit.

* Richtiger Name ist der Redaktion bekannt.

Weitere Informationen

abi»
Rubrik: Wie studieren? Studienorganisation & Hochschule
www.abi.de/studium/hochschule/studienorganisation_hochschule.htm

Gesellschaft für Schreibdidaktik und Schreibforschung
Überblick über alle Schreibzentren und Schreibberatungen in Deutschland
www.schreibdidaktik.de

Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Empfehlungen zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis (PDF)
www.dfg.de/download/pdf/dfg_im_profil/reden_stellungnahmen/download/empfehlung_wiss_praxis_1310.pdf

Zentrale Einrichtung für Qualitätsentwicklung in Studium und Lehre (ZQS) der Leibniz Universität Hannover
Die Abteilung Schlüsselkompetenzen bietet Hilfe und Beratung zum wissenschaftlichen Arbeiten
www.sk.uni-hannover.de/schreiben.html

Schreibwerkstatt der Universität Stuttgart
Hilfe und Beratung rund um das wissenschaftliche Schreiben in Stuttgart
www.schreibwerkstatt.uni-stuttgart.de/

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